Arbeit muss sich wieder lohnen

Ein Grossteil der Deutschen bestreitet seinen Lebensunterhalt aus nichtselbständiger Arbeit. Darunter versteht der Gesetzgeber ein Beschäftigungsverhältnis, das meist durch einen Arbeitsvertrag geregelt ist und er auch gegenüber seinem Arbeitgeber weisungsgebunden ist.

Die Einkünften, die aus der nichtselbstständigen Arbeit erzielt werden, unterliegen der Lohnsteuer. Das ist eine Steuer, die bereits vom Arbeitgeber einbehalten wird und auch direkt vom Arbeitgeber an das Finanzamt abgeführt wird. Die Lohnsteuer ist als keine eigenständige Steuerart anzusehen sonder wird als eine besondere Erhebungsform der Einkommensteuer definiert. Die Grundlage der Lohnsteuer ist Höhe des Arbeitslohns und auch die persönlichen Verhältnissen werden bei der Berechnung der Lohnsteuer berücksichtigt und automatisch durch den Arbeitgeber an das zuständige Finanzamt abgeführt.

Die Lohnsteuer ist grundsätzlich von allen Arbeitnehmern einzubehalten und abzuführen. So sind nicht nur Arbeitnehmer, deren Wohnsitz und gewöhnlicher Aufenthalt im Inland ist unbeschränkt steuerpflichtig , sondern auch Arbeitnehmer die im Ausland leben, müssen unter bestimmten Umständen Lohnsteuer zahlen.

Der Arbeitnehmer kann aber die bereits gezahlte Lohnsteuer im Rahmen einer jährlichen Einkommensteuerklärung zum Teil zurückerhalten, Hier muss er aber Werbungskosten oder Sonderausgaben sowie außergewöhnliche Belastungen oder Verluste, die er im Rahmen anderer Einkunftsarten erzielt hat, angeben, Es wird dann im Rahmen der jährlichen Veranlagung zur Einkommensteuer des Arbeitnehmers die bereits gezahlte Lohnsteuer mit der errechneten Steuerschuld verrechnet. Es kommt dann in den meisten Fällen zu einer teilweisen Rückzahlung der bereits vom Arbeitgeber abgeführten Lohnsteuer. Man spricht in diesem Zusammenhang von einem Brutto und Nettolohn. Als Bruttobetrag wird der erarbeitete Betrag vor Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen bezeichnet und der Nettolohn ist die Summe, die der Arbeitgeber schliesslich nach Abzug all dieser Steuern und Beiträge erhält. Je nach Steuerklasse und Höhe des Gehaltes kann der Nettolohn die Hälfte oder bei Spitzenverdienern sogar noch weniger als der Brottolohn ausmachen. Deshalb ist jeder Arbeitnehmer daran interessiert, aus dieser Steuerlast Vermögen zu bilden, wie auf mehrnetto.de beschrieben.